Wikipedia
Wortmanipulation aufgedeckt
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Die meisten Leute glauben, dass Wikipedia ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten sei, zu denen sie gerne beitragen könnten.

Das habe ich selbst auch mal geglaubt und versucht beizutragen.

Herausgefunden habe ich dann, dass die Struktur so aufgebaut ist, dass nur Wenige bestimmen, was die Welt zu lesen bekommt. Und diese Minderheit ist nicht unbedingt geistig gesund. Eine kleine Minderheit von Autoren achtet peinlich darauf, dass ein gewisses Weltbild eingehämmert wird. Unabhängig von Daten und Fakten. Was nicht passt wird ausgeblendet, und nur das erlaubt was passt; wie gesagt unabhängig von Daten und Fakten.

Bei gesellschaftssensiblen Themen wie Politik oder der Volksgesundheit handelt es sich weitestgehend um Propaganda;  im harmlosesten Fall um eine kritische Meinung. Es nervt, wenn man etwas über eine Person oder ein Fachgebiet wissen will, und statt dessen mit kampfrhetorischen Begriffen übergossen wird; oder sich die Autoren im Text widersprechen und offensichtlich lügen. Teilweise sind die Behauptungen so hahnebüchend, dass es von vornherein nicht geglaubt werden kann. Diese Schmutz-Autoren sind so einfältig, dass sie immer nach dem selben Muster vorgehen: Es wird eine scheinbar sachliche Aussage gemacht. Diese Behauptung wird dann aber nicht im Text erläutert oder belegt. Stattdessen liest sich der Text wie eine zufällige Aneinanderreihung von emotional aufgeladenen Trigger-Wörtern. Der Autor emmitiert nur negative Emotionen. Und das Angriffsziel ist falsch: Es wird nicht die Sache diskutiert, sondern die Person angegriffen.

Der Oberknaller, der mich bewogen hat über dieses Pseudo-Lexikon aufzuklären, war ein Artikel über einen zweifachen Nobelpreisträger auf zwei verschiedenen Fachgebieten. In dem Artikel, der nur etwa ein Dutzend Zeilen lang war, wurde der Mensch fünfmal als Betrüger diffamiert. Fünf Mal! Ohne es zu belegen. Entgegengekommen ist mir der blanke Hass auf eine Person, die Herausragendes für die Gesellschaft geleistet hat. … Also … ist das geistig gesund?

 

Erkenntnisse

Das Wort “Enzyklopädie” impliziert, dass der Inhalt der Wahrheit entspricht. Das Wissen in echten Enzyklopädien hat den Anspruch “offenkundig” zu sein und wurde mehrmals auf Richtigkeit geprüft. Die Täuschung ist, dass die Texte nicht auf “Richtigkeit” geprüft werden, sondern zensiert werden, damit ein gewisses (pathogenes) Weltbild passt. Dann ist es aber keine Enzyklopädie, sondern ein Propaganda-Organ.

Wikipedia-Autoren greifen die Person an, obwohl das Werk des Menschen in Ordnung ist.

Wikipedia-Autoren implizieren Unmoral und unterstellen moralisch verwerfliche Schein-Tatbestände.

Der Beweis fehlt jedoch.

Wenn ich dann nach-recherchiere, stellt sich oft heraus, dass die angegriffenen Menschen überragende Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit vollbracht haben und tolle Sachen entdeckt oder entwickelt haben.

Die Autoren arbeiten auf einer verdeckten Agenda mit dem Zweck der Massen-Beeinflussung.

 

Für Kätzchen- und Blümchenpflege ist diese Pseudo-Enzyklopedie durchaus zu gebrauchen.

Wem seine geistige Gesundheit teuer ist, der geht nicht davon aus, dass die Daten korrekt sind, beziehungsweise geht davon aus, dass es sich um einen manipulativen Artikel handelt, den es zu aller erst auf Wortmanipulationen zu scannen gilt.

Was dann übrig bleibt, sind unverfängliche, harmlose und konforme Themen.

Dafür ist sie durchaus zu gebrauchen.

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